Buchtipp: Favel Parrett, Jenseits der Untiefen

Interesse an internationalen Kulturthemen und -texten von Karin Henjes? Profil & Kontakt hier.

Neu14624829_724435611041677_4027659719886766080_n

Ende letzten Jahres hat Favel Parrett ihren Arbeitstisch für ein neues Buchprojekt knallpink gestrichen. Das Foto ist von hier.

„Miles und Harry waren so lange wie möglich draußen geblieben, bis weit nach Mitternacht, sie waren so lange draußen geblieben, bis sie durchgefroren waren, weil Jeff und Dad seit zwei Tagen tranken. Jetzt waren sie zurück in ihrem Zimmer, und Harry musste dringend aufs Klo. „Kletter einfach durchs Fenster“, flüsterte Miles. „Ich kann nicht.“ … „Aber dann musst du durchs Wohnzimmer.““

München/Berlin 2015, Seite 128

produkt-10481Wieder ein Buch, das uns daran erinnert, dass wir die Kinder in unserer Umgebung im Blick haben sollten. Direkt, poetisch, kurz, packend: „Jenseits der Untiefen“ von der tasmanischen Autorin Favel Parrett über drei Jungen, die allein mit ihrem trinkenden Vater leben müssen.

Es gibt mehrere nahezu unerträglichen Stellen im Buch, der Anfang von einer davon steht oben im Zitat. Eine Geschichte, die einem bleibt.

Es gibt aber auch ergreifend schöne wilde Szenen, vor allem, wenn die Jungen surfen gehen.

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s